Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Den Tagen mehr Leben geben

Wir möchten in einer für Sie schwierigen Zeit, trotz notwendigem Abstand, Kontakt und Begegnung gestalten. Für Einzelgespräche und Beratungen sind wir daher weiterhin über unser Hospiztelefon 0177 2178 337 für Sie erreichbar! Ein Besuch zu den Bürosprechstunden ist nicht möglich!

Wir sind ein ambulanter Hospizdienst, der Schwerkranke, Sterbende und Trauernde in der Region Rheinbach, Meckenheim und Swisttal begleitet.

Wenn Sie Begleitung oder Unterstützung wünschen, wählen Sie bitte : 01772178337. Sie erreichen unter dieser Mobilfunknummer unsere Koordinatorinnen. Sie erreichen uns auch gerne montags zwischen 10 und 12 Uhr über die Festnetznummer 02226 - 900 433.

Claudia Wilmers
Andrea Kleinfeld
Dr. Ailing Kleefuß-Lie

Auch außerhalb der Bürozeiten können Sie gerne unsere Festnetznummer anrufen. Sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie eine Telefonnummer für den Rückruf. Wir - ohne im Büro anwesend zu sein - sehen, dass Sie angerufen haben und rufen schnellstmöglich zurück.

Wir haben Grund zum Feiern - 20 Jahre Ökumenische Hospizgruppe

Jörg Zink schrieb einmal: Am Ende wird kaum etwas Schöneres über dich gesagt werden können als:
„Er – oder sie – hat Zeit für mich gehabt.“

Und wenn uns jemand fragt: „Was macht ihr da eigentlich in der Hospizgruppe?“ dann antworten wir ganz oft: „Wir schenken Zeit!“ Und wie dabei die Zeit vergeht, das merken wir daran, dass wir nun schon unser 20-jähriges Vereins-Jubiläum feiern.

20 Jahre in denen wir Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen sowie Trauernden in unserer Region mit Herz und Sachverstand zur Seite standen.

20 Jahre in denen wir 95 Sterbe- und TrauerbegleiterInnen für diese Arbeit qualifiziert haben, von denen heute noch 52 in das Zuhause der Menschen gehen und ihnen sogar mehr als Zeit schenken.

20 Jahre in denen die, für die die Zeit plötzlich stehen blieb – die, die trauernd zurück blieben sind – immer Rückhalt in persönlichen Gesprächen, den Gruppen für Trauernde, den Gesprächscafés und Gedenkgottesdiensten fanden.

20 Jahre in denen Menschen aus der Region diesem Verein ehrenamtlich mit ihrer Zeit und ihrem Wissen vorstanden.

20 Jahre in denen unsere Koordinatorinnen und Mitarbeiterinnen oft mehr als das Menschenmögliche für diese wichtige Arbeit getan haben.

20 Jahre in denen uns sooooooo viele Menschen unterstützt haben.

So wollen wir DANKE sagen! DANKE für jede hilfreiche Hand, jede Spende, jedes Weitersagen.

20 Jahre Hospizgruppe Voreifel
20 Jahre Hospizgruppe Voreifel
20 Jahre Hospizgruppe Voreifel
20 Jahre Hospizgruppe Voreifel

Der Lions Clubs Bonn-Rhenobacum

übergibt Spende an unsere Hospizgruppe

Das Hilfswerk des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum konnte unserer Hospizgruppe eine Spende zusagen, nachdem anlässlich des Todes von Lionsfreund Herbert Kihm seine Familie anstatt Blumen- und Kranzgeschenke um eine Spende zur Unterstützung der Hospizgruppe und von Flutopfern gebeten hatte.

Dankend nahm jetzt Prof. Lukas Radbruch, Vorsitzender der Hospizgruppe, die Spende in Höhe von 2000 € vom Lions-Präsidenten Michael F. Firmenich entgegen. Dabei erläuterte er den Verwendungszweck: Die ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter erhalten für ihre Trauerarbeit Weiterbildungsmaßnahmen. Die Kosten für Ausbildung und Unterkunft werden durch Spenden unterstützt.

Das Hilfswerk des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum übergibt Spende an unsere Hospizgruppe
©Lions-Club Bonn-Rhenobacum; Claudia Wilmers, Hospiz Koordinatorin; Michael F. Firmenich, Präsident des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum; Prof. Lukas Radbruch, Vorsitzender der Hospizgruppe; Manfred Weizbauer, Schatzmeister des Hilfswerks des Lions Clubs

Lions-Präsident Firmenich dankte Familie Kihm für die Spendenaktion, mit der bereits Flutopferhilfen in Höhe von 4000 € an Bedürftige verteilt werden konnten. „Unser Dank geht an alle Spender, für die wir einen Jazz-Frühschoppen - in diesem Jahr ohne Eintritt – am Sonntag, dem 24. April 2022 in der Stadthalle Rheinbach von 11 bis 14 Uhr veranstalten.“ Der Erlös der Spenden wird wieder zur Unterstützung von Kinder- und Jugendprojekten in der Region eingesetzt.

Gesprächscafés für Trauernde

Mit der Trauer nicht allein

In unseren Gesprächscafés können Sie sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation austauschen. Trauernde können miteinander und mit unseren TrauerbegleiterInnen ins Gespräch kommen und ihrer Trauer Ausdruck verleihen – oder auch einfach nur zuhören.

In Meckenheim treffen wir uns im Café sofa (Hauptstraße 59, 53340 Meckenheim) regelmäßig an einem Freitag pro Monat von 15-17 Uhr. Für eine vertrauensvolle Atmosphäre sorgt ein separater Raum.

Sie können gerne das Bewirtungsangebot der Cafés nutzen. Alle Termine finden Sie auf unserer Terminseite. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die Coronaregeln der Cafés.

M. Matern, im März 2022

Kurznachrichten

Ich begleite (sterbende) Menschen. Junge Menschen in der Hospizarbeit

Junge Menschen in der Hospizarbeit

Ich begleite (sterbende) Menschen. Ohne ehrenamtliches Engagement hätte sich die Hospizarbeit in Deutschland nicht etabliert - und ohne dieses wichtige und spannende Ehrenamt ist sie auch in Zukunft nicht denkbar. Uns ist es wichtig, dass das hospizliche Ehrenamt so vielfältig wie unsere Gesellschaft ist. Wir möchten mehr Männer dafür begeistern, mehr Menschen mit Mitgrationserfahrung und noch mehr junge Menschen. Denn es gibt sie schon, die 18- bis 30-jährigen Hospizbegleiter:innen. In unserem Film "Ich begleite (sterbende) Menschen." zeigen wir, wie das aussehen kann.
©Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V. ... Film ansehen »